Weiden-Schweine als perfekte Gartentiere

WeidenSchweinVor wenigen Tagen besuchte ich die Raritätenbörse im Botanischen Garten in Wien. Und ja: Ich habe wieder zugeschlagen und mich mit so manchem Pflänzchen belohnt. Während ich also durch die Schau schlenderte, entdeckte ich diese aufgeweckten Gesellen: Eine ganze Wildschweinfamilie aus Weiden geflochten. Hätte ich nicht schon alle Hände voll gehabt mit meinen Pflanzen, dann würde jetzt eines dieser handwerklich toll gefertigten Schweine meinen Garten beleben. Denn einen großen Vorteil zu ihren echten Kollegen haben sie: Man kann sie überall ins Grüne hinstellen ohne Angst haben zu müssen, dass sie den gesamten Garten umgraben. Aber das nächste Mal nehme ich eines mit. Versprochen!

Schwein aus Müll

Animal-Farm-by-Federico-Uribe-11-1020x610Ein Schwein aus Holzresten, eine Kuh aus abgetretenen Schuhsohlen, ein Esel aus gebrauchten Korkverschlüssen: Der Künstler Federico Uribe gestaltet aus dem, was andere wegwerfen, neue Objekte. Was für den einen Müll ist, stellt für den aus Kolumbien stammenden Kreativen wertvolles Material dar. Das Projekt „Animal Farm“ erinnert an seine Kindheit, die er auf einer Viehranch in Bogotá verbrachte. Sein tiefes Verständnis für die Natur zieht sich wie ein roter Faden durch all seine Arbeiten. Weiterlesen

Kecke Schweinemenschen aus Porzellan

schweinsschuhFür Margit Russnig waren Schweine immer schon faszinierend. Besonders ihr Blick hat es der in Wien lebenden Künstlerin angetan. Warum in ihren Porzellanarbeiten immer wieder Schweine auftauchen, erklärt Russnig so: „Sie sind sehr intelligent, sehr unterschätzt und außerdem sind sie sehr menschlich. Un-essbar!“ Weiterlesen

Schweine: philosophisch betrachtet

coverEs ist ein kleines, feines Büchlein, das der Autor und Kulturwissenschafter Thomas Macho gerade eben herausbrachte. Er zeichnet ein überzeugendes Porträt über das Borstenvieh, erzählt darin die reiche Geschichte des Schweins und erklärt, warum uns ausgerechnet dieses Tier nah und fern zugleich ist. Weiterlesen

Schwein mit Halskrause

Visualizers_FFM_Graffiti_Ratswegkreisel-1137-400x600Es sieht aus wie ein Gemälde. Ist es aber nicht. Es ist ein Graffiti in einer Fußgängerunterführung in Frankfurt/Main. Das Schwein trägt eine Halskrause – eine Mode, die sich lange Zeit in der bürgerlichen Kleidung der Niederlande hielt. Und noch heute wird die Krause von lutherischen Pastorinnen und Pastoren in norddeutschen Städten oder in Dänemark und Grönland getragen. Was aber besonders faszinierend ist, betrifft die Darstellungsform des Schweines. Sein ruhiger, ernster Blick und das ausstrahlende Selbstverständnis, mit dem das Schwein in seiner Kleidung steckt. Die Grenzen zwischen Mensch und Schwein heben sich allmählich auf; das Schwein nimmt menschliche Züge an.

In einer Zeit, in der Schweine lediglich als „Material“ für die Fleischproduktion gesehen und behandelt werden – wird mit diesem Graffiti dem Tier Respekt gezollt. Sehr wohltuend.

Vielen Dank an Alexander Eilender von Visualizers, der mir dieses Foto zur Verfügung gestellt hat.

Alles Schweine, oder was?!

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Die schönen Seiten eines Schweines

Wie Ihr wahrscheinlich gehört habt, überlegt der Verlag Oxford University Press Abbildungen von Schweinen aus Kinderbüchern zu verdammen. Das heißt, den drei Schweinchen, Rosalie und Trüffel oder Piggeldy und Frederick würde es dann endgültig an den Kragen gehen. Dieser Vorstoß hat in Großbritannien die Gemüter erhitzt. Nicht nur britische Politiker übten daran heftige Kritik, sondern auch der muslimische Abgeordnete Khalid Mahmood und auch Sprecher der jüdischen Institutionen nannten dieses Vorhaben einen Quatsch. Weiterlesen

The pig that therefore I am. Das Schwein, das also ich bin.

pig02Was bedeutet es, ein Schwein in einer großen industriell geführten Mastanlage zu sein. Eingepfercht unter zahlreichen Artgenossen. Bloß ein Rohstoff für die Produktion von Massenware. Die Künstlerin Miru Kim fing in ihrer Arbeit „The Pig That Therefore I Am“ diese Industrieumgebung ein und veranschaulichte, welche Gefühle und Stimmungen dieser Ort auslöst. Weiterlesen

Die wunderbare Schweinewelt von Ilse Kilic und Fritz Widhalm

7Für Schweineliebhaber gibt es in Wien ein kleines Juwel. Das Glücksschweinmuseum der Ilse Kilic in der Josefstadt. Auf nur wenigen Quadratmetern sammelt Kilic alles, was es an Rüsseltieren gibt. Begonnen hat es im Jahr 2006: Da machte die Autorin Ilse Kilic das Schwein zu ihrem Verlagstier. Jedes Buch, das in ihrem Verlag „das fröhliche Wohnzimmer“ herausgegeben wird, trägt als Wiedererkennungszeichen ein Schwein. Weiterlesen